Leitgedanken / Handlungsprinzipien

Als Leitgedanken / Handlungsprinzipien gelten für uns die Standards für traumapädagogischen Konzepte in der stationären Kinder- und Jugendhilfe nach der BAG Traumapädagogik.
Wir sind Mitglied im VPK ( Verband Privater Träger ) in Nordrhein Westfalen, sowie in Niedersachsen und sind Unterzeichner der Selbstverpflichtungserklärung / Ehrenkodex  für Einrichtungen unter dem Dach des Verbandes privater Träger der freien Kinder-, Jugend- und Sozialhilfe e.V. ( VPK ).
Folgende Leitgedanken bei tibb / igel-häusern befinden sich auch in unseren Leistungsbeschreibungen:

  • Offenheit, Ehrlichkeit und gegenseitiges Vertrauen bestimmen das Miteinander in unserer Einrichtung. In allem, was wir tun, zeigen wir Bereitschaft zum eigenverantwortlichen und selbstreflektierten Handeln
  • grundsätzliche Akzeptanz und Wertschätzung eines jeden Menschen
  • Annahme des Kindes mit seiner persönlichen Biographie
  • grundsätzliche Wertschätzung gegenüber der Herkunftsfamilie
  • Bereitstellung eines Lebensraumes, der sich auch bzw. vor allem in schwierigen Lebenssituationen an den individuellen
  • Bedürfnissen der Kinder orientiert
  • Ermunterung zu einer lebensbejahenden Einstellung und Lebensfreude
  • Ermöglichung eines erfüllten und selbstbestimmten Lebens
  • Versicherung gegenüber dem Kind, dass seine Reaktionen begreiflich, psycho-physiologisch und reversibel sind und nicht Indikatoren für unzureichende Wirklichkeitsüberprüfung und weiter bestehender Psychopathologie („Normale Reaktion auf unnormale Situation“!)
  • Initiieren von Korrektur traumabezogener Erwartungen bereits in der Aufnahmephase („Warum bin ich hier?“, „Welchen Sinn hat die Trennung von Zuhause?“, „Was möchte ich für mein Leben?“, „Wie kann ich hier profitieren und welche Ziele habe ich für die Zeit der Jugendhilfe?“, „Welche Regeln, Partizipation usw. gibt es hier?“)
  • liebevolle Annahme seitens der Erziehenden und ein durch freudiges Erleben gekennzeichnetes Miteinander
  • verstehendes und authentisches Verhalten der erziehenden Fachkräfte
  • respektvolle Haltung gegenüber Natur und Umwelt und der darin lebenden Menschen und Tiere
  • Unterstützung des Kindes bei seiner religiösen Orientierung
  • Berücksichtigung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse in Bezug auf die Problematik der Schutzbefohlenen durch in- und externe Fortbildungen sowie Studium der Fachliteratur

confugium

tibb peta hof

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